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Malta

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Cart Ruts auf Malta
© Erich von Däniken

Die nur 246 Quadratkilometer kleine Insel Malta, 95 km südlich von Sizilien gelegen, ist geradezu übersät mit Tempelanlagen und Megalithbauten. Es finden sich über 30 Megalith-Tempel, die etwa um 4.000 v.Chr. aus gewaltigen Steinblöcken und Menhir en errichtet wurden. Der Untergrund der Insel ist von einem System unterirdischer Gänge durchzogen und beherbergt mehrere Bauwerke. Das bekannteste dieser Bauwerke ist das dreistöckige "Hypogeum von Hal Saflieni ", eine bis zu 12 Meter tief gelegene Anlage, die aus dem nackten Fels gehauen wurde.

Auf der Insel befinden sich im Kalksteinboden hunderte von eigenartigen Furchen, die von den Einheimischen "Cart Ruts" (=Karrenspuren) genannt werden. Diese meist parallel verlaufenden Furchen ziehen sich kreuz und quer über die Insel, gehen über Berg und Tal und ziehen oft sehr enge Kurven. Einige führen direkt ins Mittelmeer und verlaufen unter Wasser bis in große Tiefen weiter, andere wiederum enden einfach an einem steil abfallenden Riff. Diese an Gleise erinnernden Furchen haben "Spurweiten" zwischen 65 und 123 cm und sind bis zu 70cm tief.

Die Entstehung der "Gleise" wird auf 2.800-1.900 v.Chr. datiert, wobei dies nicht die Spuren unter dem Meeresspiegel berücksichtigt. Da man nicht davon ausgehen kann, dass die Erbauer unter Wasser gearbeitet haben ist anzunehmen, dass die Furchen bereits vor dem Anstieg des Meeresspiegels am Ende der Eiszeit vor 10.000 Jahren vorhanden waren.