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Mastaba

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Eine Mastaba
© Wikipedia 

Mit Mastaba (arabisch: Bank) wird eine Grabform im Alten Ägypten bezeichnet, die vor allem im 3. Jahrtausend v. Chr. Anwendung fand. Dabei handelt es sich um einen kastenförmigen Oberbau mit schrägen Wänden aus Stein oder Lehmziegeln unter dem sich mehrere unterirdische Kammern befinden. Einer der unterirdischen Räume dient als Grabkammer und enthält den Sarkophag. Im oberirdischen Teil der Mastaba wurde mindestens ein Opferraum angelegt, in dem Zeremonien für den Verstorbenen abgehalten werden konnten.

Die Stufenpyramide  von Sakkara war einst als Mastaba geplant. Dann liess Baumeister Imhotep fĂĽnf weitere Aufbauten folgen - so wurde aus der einstigen Mastaba die erste (Stufen-)Pyramide Ă„gyptens. Von da an lösten Pyramiden die Mastabas als Bestattungsbau des Pharaos ab. Sie wurden fortan nur noch als Gräber fĂĽr Beamte, Priester, Familienangehörige des Pharaos oder auch reichere Handwerker errichtet. In den meisten Mastabas fand man mit Reliefs verzierte Wände, die Szenen aus dem Alltag im Alten Ă„gypten zeigen. Ab der 4. Dynastie gehörte ein weiterer Raum, der Serdab, in dem sich eine Statue des Verstorbenen befand, zur Ausstattung. Vom Ende der 5. Dynastie an wandelten sich die Mastabas von Einzel- zu Familiengräbern.

Gegen Ende des Mittleren Reichs wurden sie endgültig von den unauffälligeren Felsengräbern abgelöst.