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Ural

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Unter dem Elektronenmikroskop
© unbekannt

Im Jahre 1995 wurden in Bodenproben am russischen Fluss Balbanju östlich des Uralgebirges Metallobjekte gefunden, die aussahen, als wären sie künstlich von einer unbekannten Hochkultur hergestellt worden. Es sind extrem kleine Spiralen und andere Gegenstände, die zum Teil nur 0,2 Millimeter groß sind und die eine Gleichmäßigkeit aufweisen, die künstlicher Natur sein muss.

Der Autor Hartwig Hausdorf schreibt in seinem Buch "Wenn die Götter Gott spielen", dass solche Funde auch zwischen 1991 und 1993 gemacht wurden, und zwar von Goldsuchern und auch an anderen Flüssen und Bächen im Ural. Diese mysteriösen Artefakte lagen in einer Tiefe zwischen 3 und 12 Metern, und sie bestanden aus Kupfer, Molybdän und Wolfram. Molybdän ist ein bleigraues Metall, das bei 2620 °C schmilzt, und es wird hauptsächlich in der Elektronik und in der Raketentechnik verwendet sowie für Legierungen (Molybdänstahl). Wolfram ist recht bekannt. Es schmilzt bei 3380 °C und wird als Glühfaden in Glühlampen verwendet und auch für Legierungen.

Alle diese rätselhaften Gegenstände sind extrem klein; es sind Erzeugnisse einer Nanotechnologie, aber es ist bis heute unbekannt, wozu sie ursprünglich gedient haben. Vielleicht sind es auch nur Bestandteile von Schmuckstücken - meinen manche. Alles deutet jedoch auf eine ursprünglich technische Nutzung hin.

Diese rätselhaften Objekte wurden genau untersucht, zum Beispiel mit dem "Auger-Spektroskopie-Verfahren ". Dieses Verfahren ermöglicht die Analyse der Oberfläche, ohne die Probe zu beschädigen oder zu zerstören.

Am 29. November 1996 veröffentlichte das "Zentrale Wissenschaftliche Institut für Geologie und Metallurgie" in Moskau das Ergebnis der Untersuchung der Objekte vom Balbanju. Die Wissenschaftler waren zu dem Ergebnis gekommen, dass die Objekte in 100.000 Jahre alten Ablagerungen gelegen hatten, so dass es kein Müll der russischen Raumfahrtindustrie sein konnte. Der Bericht schließt mit dem Satz: "Die angeführten Daten erlauben die Frage nach ihrem 'außerirdischen' technischen Ursprung."