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Cargo-Kult

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Cargo-Kult in Wewak
© Erich von Däniken

Ursprünglich bezeichnete man mit dem Begriff "Cargo-Kult" einige religiöse Bewegungen Melanesien s, die ihren Ursprung in der Begegnung der Eingeborenen mit Weissen hatten, die neue Ware ("Cargo") auf die Inseln brachten. Besondere Verbreitung erhielten die Cargo-Kulte während des 2. Weltkriegs als die Amerikaner gegen Japan kämpften und Waren aus Flugzeugen abwarfen. Die für die Eingeborenen unbekannten Dinge wurden als göttliche Waren angesehen. Als die Amerikaner verschwanden begann ein Imitationskult, so wurden beispielsweise auf der Insel Wewak Landepisten in den Boden gestampft, Flugzeuge aus Holz und Stroh gebastelt, Kopfhörer aus Holz geschnitzt und der Himmel Tag und Nacht beobachtet. Man erhoffte sich durch die Imitationen die Rückkehr der "Götter".

In der Paläo-SETI-Literatur wird der Begriff "Cargo-Kult" allgemein immer dann gebraucht, wenn es um eine Begegnung von einer "primitiven" Kultur mit einer technologisch wesentlich weiter entwickelten Kultur kommt. Wenn der technologische Unterschied groß genug ist, werden die Vertreter der technologisch weiter entwickelten Zivilisation in der Regel als "Götter" angesehen und entsprechend verehrt. Gegenstände der vermeintlichen Götter werden als "Reliquie n" in heiligen Schreinen aufbewahrt und die Begegnungen werden in Form von Legenden an die nächsten Generationen übermittelt. Es gibt rund um den Globus über 100 dokumentierte Beispiele für diese Kulte.