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Delphi

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Delphi
© Erich von Dšniken

Delphi ist eine altgriechische Kultst√§tte und Siedlung an den H√§ngen des Parnass-Gebirges rund 175 km westlich von Athen. Die Alten Griechen gingen davon aus, dass Delphi der "Mittelpunkt der Welt" sei. Die Urspr√ľnge der Stadt gehen bis ins 2. Jahrtausend v. Chr. zur√ľck. Delphi wurde dank des Apollo n-Heiligtums und des ber√ľhmten Orakel s zum bedeutendsten Kultort der Antike. Anfangs gab es in Delphi eine Kultst√§tte der Mutter- und Erdg√∂ttin Gaia . Nach der griechischen Mythologie wurde diese von ihrem Sohn, dem Drachen Python , bewacht.

Als Apollon auf der Suche nach einer Heimst√§tte nach Delphi gelangte, beschloss er, sich hier niederzulassen. Daher t√∂tete Apollon den Drachen Python und √ľbernahm das Heiligtum der Gaia. Apollon, Sohn des Zeus , und "Gott des Lichts" sowie "Gott der Heilkunde" machte Delphi zu seinem Stammsitz. Der Mythologie zufolge soll dieser Gott jedes Jahr f√ľr einige Monate zu dem geheimnisvollen Volk der Hyperboreer  entschwebt sein, die "jenseits der Nordwinde" lebten. In diesem Zusammenhang ist eine Entdeckung, die der d√§nische Hobbypilot Preben Hansson machte, interessant: Hansson stellte bei einem Rundflug fest, dass vier sogenannte "Wikingerburgen" in D√§nemark auf einer geraden Linie liegen - dies auf einer Strecke von √ľber 200 Kilometern √ľber das Meer hinweg.

Preben Hansson verl√§ngerte die gerade Linie auf einer Landkarte und landete punktgenau in Delphi. Unterhalb der geraden Linie, die von D√§nemark nach Delphi f√ľhrt, befinden sich zahlreiche heidnische Kultorte. In der Pal√§o-SETI-Literatur tauchte die Frage auf, ob es sich bei dieser Linie um eine Flugroute handeln k√∂nnte. Erich von D√§niken spekulierte, ob Apollon ein ausserirdischer Entwicklungshelfer h√§tte sein k√∂nnen, der sein Basislager in Delphi aufschlug, aber in regelm√§ssigen Abst√§nden nach Norden geflogen sei. Dort wo er auf seiner Flugroute Halt machte und die Menschen unterrichtete seien sp√§ter Kultst√§tten entstanden. Dies w√§re eine Erkl√§rung daf√ľr, dass zahlreiche heidnische Kultst√§tten quer durch Europa auf einer geraden Linie liegen.

Nahezu alle antiken griechischen St√§tten sind nach strengen geometrischen Regeln im Verh√§ltnis zueinander gebaut worden (vgl. "Griechenlands Geometrie"). In dieses geometrische Netz war Delphi selbstverst√§ndlich eingebunden und schien sogar eine Art Schl√ľsselrolle zu spielen.