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Dendera

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Die Krypta von Dendera
© Tatjana Ingold

Dendera liegt ca. 65 km nördlich von Luxor in Ägypten. Im Zentrum der archäologischen Zone von Dendera steht der gut erhaltene Hathor-Tempel aus ptolemäischer Zeit. An den Deckenreliefs in der Säulenhalle des Tempels sind mehrere Darstellungen von Osiris  zu sehen, der in einer Barke zwischen Sternen entlang fährt. In Dendera wurde zudem ein vollkommener Tierkreis mit den 36 Dekaden des ägyptischen Jahres entdeckt. Das Original befindet sich heute im Pariser Louvre.

Wenn in der Paläo-SETI-Literatur von Dendera die Rede ist, geht es meistens um die Darstellung auf einem Relief, das in einer der mehreren unterirdischen Räumen des Tempels entdeckt wurde und für viele Diskussionen gesorgt hat. Insbesondere Reinhard Habeck und Peter Krassa haben es in mehreren Publikationen und in ihrem Buch "Das Licht der Pharaonen" bekannt gemacht und verglichen einen kolbenförmigen Gegenstand an der Wand mit überdimensional großen Glühbirnen.

Im Innern der "Glühbirne" befindet sich eine Schlange in wellenliniger Form, die als elektrischer Strom gedeutet wurde. Das Ende der "Schlange" führt zu einer Lotusblume, die in der einschlägigen Literatur mit der "Glühbirnenfassung" verglichen wird. Schließlich verläuft so etwas wie ein Kabel zu einem Kästchen, auf dem der Luftgott kniet. Rechts neben dem kolbenförmigen Gebilde erkennt man einen Pavian mit zwei Messern in den Händen. Dieser wurde als "schützende und abwehrende Macht" oder als "Gefahr" gedeutet, ähnlich wie unser Symbol des Totenkopfes. Auch ein großer Djed-Pfeiler ist zu sehen, der von den beiden Autoren als Isolator interpretiert wurde.

Nach ägyptischer Lehrmeinung handelt es sich bei den unterirdischen Räumen um Abstellkammern für Kultgegenstände, die zu ägyptischen Festen hervorgeholt wurden und auf dem betreffenden Relief erkenne man ein Symbol für die Schöpfung, nämlich wie die Sonne (in Form einer Schlange) aus einer Lotusblüte hervorkommt.