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Inka

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Ausdehnung des Inka-Reiches
© Wikipedia 

Das indianische Volk der Inka war ein kleiner kriegerischer Stamm, der die südlichen Hochebenen in Peru bewohnte. Legenden zufolge wurden die Gebiete um Cuzco durch den Halbgott Manco Capac zivilisiert, der im Auftrag seines Vaters, dem obersten Schöpfergott und Kulturbringer Viracocha, handelte. Um etwa 1200 n.Chr. dehnten die Inka ihr Reich aus, so dass es sich im 15. Jahrhundert vom südlichen Ende des heutigen Kolumbiens über Ecuador, Bolivien, Teile Argentiniens und Nordchile erstreckte.

Die Inka besaßen verblüffende astronomische Kenntnisse und wandten eine Bauweise an, bei der sie riesige unregelmäßige Steinblöcke ohne Mörtel fast fugenlos zusammenfügten. Zudem wurden Töpfereien gefunden auf denen schwierige medizinische Opera tionen dargestellt werden, weshalb der Arzt und Historiker R.L. Moodie davon ausgeht, dass die Inka Amputationen und vielleicht auch Transplantationen ausführen konnten.

Mit der Ankunft der spanischen Eroberer unter Francisco Pizarro begann im Jahr 1532 die Auflösung des Inka-Reiches. Ebenfalls wie die Azteken glaubten die Inka, die hellhäutigen Spanier seien zurückgekehrte Götter und leisteten keine Widerstand. Zu ihren eindrucksvollsten Hinterlassenschaften gehören u.a. die Inkafestung Sacsayhuaman, der große Sonnentempel in Cuzco sowie die Festung Machu Picchu, die von den Spaniern unentdeckt blieb.