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Olmeken

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Ein Olmeken-Kopf
© Tatjana Ingold

Um etwa 1500 v.Chr. entstand mit den Olmeken vermutlich die erste Hochkultur Altamerikas. Der Name "Olmeken" stammt aus der Sprache der Azteken und heißt "Bewohner von Olmán" oder "Volk des Kautschuklandes". Sie siedelten im tropischen Osten von Mexiko und bauten ihre Städte noch ohne Steine. Ihre Schrift ähnelt der späteren Hierglyphenschrift der Maya und Azteken, und auch ihre Kunst und Religion beeinflußte sehr stark alle späteren Zivilisationen Mesoamerikas.

Bekannt sind die Olmeken vor allem durch ihre riesigen, aus Basaltblöcken gehauenen Steinköpfen mit negroiden Gesichtszügen, die zwischen 20 und 60 Tonnen wiegen und über das Land verstreut zu finden sind. Zentrales Thema der olmekischen Mythologie ist die Vereinigung einer Frau mit einem Jaguar aus der eine Rasse von Mischwesen, den sog. "Werjaguaren" hervorging. Sie verehrten auch schon - wie später die Maya - den Gott Quetzalcoatl.