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Osterinsel

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Moais auf der Osterinsel
© Erich von Däniken

Die Osterinsel (polynesisch: Rapa Nui) liegt ca. 3.700km westlich vor der chilenischen Küste im Pazifik und ist vor allem durch ihre riesigen Steinstatuen - den Moai - bekannt, die ab ca. 1.000 n.Chr. von den Bewohnern errichtet wurden. Auf der nur etwa 165 Quadratkilometer kleinen Insel befinden sich hunderte dieser aus Vulkangestein gehauenen Moais, die im Durchschnitt zwischen 10 und 12 Meter groß sind und bis zu 50 Tonnen wiegen können. Viele dieser Statuen trugen rote Hüte aus Tuffstein  (die sog. "Pukao") und waren mit weissen Augen aus Korallen versehen.

Als der norwegische Forscher Thor Heyerdahl Mitte der 50er Jahre die Insel erforschte, waren die meisten Statuen umgestürzt und zerstört, andere steckten unvollendet im Gestein des Vulkankraters "Rano Raraku". Heyerdahl versuchte die Frage zu klären, wie es die Einwohner der Osterinsel geschafft haben, nur mit Hilfe von Steinwerkzeugen - die er zu tausenden in diesem Krater fand - die Figuren aus dem Lavagestein zu meisseln. Man vermutet, dass für die Fertigstellung eines Moais ca. 30 Steinmetze 1 Jahr lang beschäftigt waren. Weiterhin drängt sich zwangsläufig die Frage auf, wie die riesigen, tonnenschweren Statuen über mehrere Kilometer hinweg zu ihrem Standplatz transportiert wurden. Diese Fragen konnten bis heute nicht zufriedenstellend beantwortet werden.

Heyerdahl versuchte zwar mit einer Gruppe Insulaner eine angefangene Statue mittels Steinfäustlinge fertigzustellen, jedoch erwies sich dieses Werkzeug als unpraktisch, da sich die Arbeiter bald damit die Hände blutig schlugen und aufgaben. Erfolgreicher war der Transport einer kleineren Statue, die Heyerdahls Truppe in 18 Tagen mittels Holzbalken transportieren und aufrichten ließ. Ein ähnliches Experiment gelang in jüngerer Zeit durch Experimental-Archäologen. Dies klärt aber nicht die Frage, warum die Bewohner jahrhundertelang diese Statuen sorgfältig gefertigt, mühsam quer über die Insel geschleppt und aufgerichtet haben, zumal auf der Insel in ihrer Blütezeit nur maximal 4.000-5.000 Bewohner lebten.

Die Einheimischen haben darauf eine einfache Antwort: die Moais wanderten aus eigener Kraft und aufrecht gehend zu ihrem für sie bestimmten Standort - laut einer Sage hatten angeblich zwei Bildhauer die Fähigkeit, die Statuen auf ihren Befehl hin durch Zauberkraft dazu zu bewegen!