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Piri Reis Karte

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Die Piri-Reis-Karte
© Erich von Däniken

1929 wurde bei Katalogisierungsarbeiten im Topkapi-Palast in Istanbul das Fragment einer alten Landkarte wiederentdeckt, die 1513 von dem Admiral der osmanischen Flotte – Piri Reis  – angefertigt worden war. Reis gibt in der "Bahriye" an, dass er diese Karte aus 20 älteren Karten sowie einer Karte von Christoph Kolumbus zusammengesetzt habe. Er behauptete, dass zu seiner Zeit niemand eine Karte dieser Art besessen hätte.

Der amerikanische Ingenieur Arlington H. Mallery stellte 1956 fest, dass diese Karte Angaben enthält, die 1513 eigentlich unbekannt gewesen sein müssten. Man erkennt z.B. die Küstenlinien von Nord- und Südamerika sowie eine Landbrücke zwischen Feuerland und der Antarktis, die gegen Ende der Eiszeit (vor rund 11.000 Jahren) bestanden hatte und heute unter dem Meeresspiegel liegt. Die Karte zeigt außerdem die Küstenlinien unter dem Eis der Antarktis mit einer Präzision, die erst 1949 und 1952 durch die schwedisch-britisch-norwegischen Antarktisexpeditionen erreicht wurde. Die Angaben einiger geographischer Punkte weichen lediglich nur um 1° von heutigen Positionen ab.

Bemerkenswert ist zudem, dass die Karte eine Verzerrung der Kontinente aufweist, ähnlich den modernen kartographischen Aufnahmen in "azimut al-äquidistant er Projektion". Dabei wird die Erde aus sehr großer Höhe aufgenommen, was durch die Kugelform der Erde zu einer Verzerrung an den Rändern führt.