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Apokryphen

Unter Apokryphen (griechisch: "verborgene B√ľcher") versteht man religi√∂se Schriften, die nicht in den Kanon der Bibel aufgenommen wurden, da sie als "Irrlehren" galten. Lediglich von katholischen und orthodoxen Christen wurden einige Apokryphen des Alten Testament s mit Einschr√§nkungen als sog. "deuterokanonisch e B√ľcher" aufgenommen. Dies sind die B√ľcher Tobias, Judith, Weisheit, Sirach, Baruch sowie das 1. und 2. Buch der Makkab√§er .

Einige der apokryphischen Schriften enthalten Textstellen, die f√ľr die Pal√§o-SETI durchaus von Interesse sind. In "Das Leben Adams und Evas" berichtet z.B. Adam seinem Sohn Seth, er habe einen Wagen, "dem Winde gleich", mit feurigen R√§dern gesehen und sei daraufhin "ins Paradies der Gerechtigkeit" entr√ľckt. Auch Eva sieht einen "Lichtwagen" am Himmel, der von vier gl√§nzenden Adlern gezogen wurde, "deren Herrlichkeit kein von Mutterleibe Geborener auszusprechen noch ihr Antlitz anzusehen vermochte‚Ķ".

Das √§thiopische "Buch Henoch" erz√§hlt von Gottess√∂hnen, die sich mit den Menschenfrauen vergn√ľgten, woraufhin diese Riesen geb√§rten. Erg√§nzend hierzu wei√ü die "Baruchapokalyse" zu berichten, dass die Sintflut "alles Fleisch vernichtete und auch die 4.090.000 Giganten".