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RÀtsel der ArchÀologie

Unerwartete Entdeckungen - Unerforschte Monumente

Autor Verlag
Herbig
Ort
keine Angabe
Jahr / Auflage
2003 / keine Angabe
ISBN
3-776-62318-7

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Wer meint, dass unsere Vergangenheit im Wesentlichen erforscht sei, wird nach der LektĂŒre des Buches von Luc BĂŒrgin sicher anderer Meinung sein. Dabei wird es manchem Leser vielleicht auch nicht leicht fallen, sich einzugestehen, dass scheinbar sicheres Wissen eine Illusion gewesen ist. Disziplinen wie Geschichte, PalĂ€oontologie und ArchĂ€ologie - jene Zweige der Wissenschaft also, die sich mit der Erforschung des Vergangenen beschĂ€ftigen -- leiden prinzipiell unter der Unmöglichkeit, eine lĂŒckenlose Beschreibung jener VorgĂ€nge zu schaffen, mit denen sie sich beschĂ€ftigen. Jeder neue Fund kann die gĂ€ngigen Lehrmeinungen beschĂ€digen, und oft genug wird ein nicht einzuordnender Fund im Zweifelsfall von den Experten lieber unterschlagen, als dass an bestehenden Meinungen gerĂŒttelt wird.

Hiervon berichtet auf Ă€ußerst spannende Weise das reich bebilderte Werk BĂŒrgins. Wir erfahren von sensationellen Funden, die unsere Vergangenheit in neuem Lichte erscheinen lassen, erforschen aufs Neue die Pyramiden, deren Innerstes immer noch ein Geheimnis darstellt, wir entdecken die kulturelle Höhe unserer Vorfahren, die einstmals als Primitive abgetan wurden, wir spekulieren mit dem Verfasser ĂŒber die Botschaften geheimnisvoller Textfunde.

Experten mögen sich bei dem Lesen eines Werkes wie dem vorliegende Kompendium von Luc BĂŒrgin die Haare raufen, sie mögen wissenschaftliche Details vermissen, gar den Autor als Scharlatan beschimpfen. TatsĂ€chlich aber vermag es der Autor in seiner Darstellung der mysteriösen RĂ€tsel und der absonderlichen KuriositĂ€ten, den Leser dauerhaft zu fesseln und fĂŒr die BeschĂ€ftigung mit den Ungereimtheiten in der Altertumsforschung zu gewinnen. BĂŒrgin ist ein Zweifler und Suchender, vielleicht auch jemand, der zu hĂ€ufig gleich Konspiratives wittert. Oft genug aber waren es gerade die Zweifler und Außenseiter, die große Schritte fĂŒr die Wissenschaft getan haben, und Luc BĂŒrgin selbst bringt es in seinem Epilog auf den Punkt: "Wenn auch nur eine einzige KuriositĂ€t aufgegriffen und weiter erforscht wird, macht dieses Kompendium Sinn!"

Britta Petersen

Rezension © 1998-2001 Amazon .com, Inc. und Tochtergesellschaften